Pura Kauf

Wir armen Leuchten


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Das trifft’s. Ein Glücksfall in der Kultur- und Industriegeschichte: Formvollendet, in grazisiöser Ästhetik, strahlend und mit – im Sinne des Wortes – warm-lichter Wirkung. Das war sie, die Glühbirne. Von welchem Produkt könnte man das sonst noch sagen? Schimpf und Schande über die Banausen, die der Birne den Saft abgedreht haben.

Christoph, 6. Februar 2012

Tja, schön euch noch kennengelernt zu haben, ihr Glühbirnen.

Jörg, 7. Februar 2012

Ein kleiner Nachtrag aus einem spannenden Artikel von Helmut Höge (http://www.taz.de/!27825/):
„Glühbirnen haben eine „Seele“. So nennt man ihren Wolframfaden, seitdem der russische Forscher Alexander Gurwitsch herausfand, dass jede lebende Zelle Photonen emittiert und der Zelltod, das Erlischen allen Lebens, dem Ausknipsen einer Glühbirne ähnelt. Die Birne hat zudem ein Geschlecht: Sie ist weiblich – erkennbar an ihrer „Uterusform“, wie die Kulturwissenschaftlerin Gerburg Treusch-Dieter in den Achtzigern befand. Kurz: „Die Glühbirne ist perfekt“, wie 1929 der Elektroingenieur und Autor populärer Technikbücher Artur Fürst in einer Auftragsarbeit für Osram schrieb.“

Christoph, 11. Februar 2012

Bezüglich „Über Pura“ – Ja, weil Du nicht zeichnen konntest und daher nicht Kunst studieren durftest, deshalb arbeiten gehen musstest und so ab 1990 mit jungen Leuten gearbeitet hast um ihnen das-kunst-machen beizubringen bekommst Du jetzt ein riesen Dankeschön von mir. Deinetwegen mache ich, was ich liebe. Zeichnen kann ich zwar immer noch nicht, aber Ausstellungen organisieren, Konzepte und Kataloge schreiben, Kunst betrachten und begeistert sein. Einen Gruß von einer Deiner „3 Grazien“ (Nadine H., Tordis und Nadine B.). Liebe Grüße Nadine Broszehl

Nadine Broszehl, 9. März 2012

PS.: und wie schon als kleine Frau, liebe ich auch als große Frau Deine tollen Figuren, wie die leidenden Lampen.

Nadine Broszehl, 9. März 2012

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